Schloss Elmau mit Flaggen

Mit voller Fahrt ins neue Jahr

während nach aussen momentan wenig zu sehen ist, gehen die Vorbereitungen für den G7 Gipfel in Elmau unvermindert voran.

Die größeren Strassenbauarbeiten wurden im letzten Jahr abgeschlossen, das äussere Erscheinungsbild des Hotelneubaus steht seit längerem, ebenso die große Teerfläche des geplanten Hubschrauberlandeplatzes. Trotzdem gibt es keinen Stillstand in den Vorbereitungen.
Aktuell werden die geplanten Unterkünfte und Stützpunkte der Polizei für den Bezug von Einsatzkräften vorbereitet. Neben einer Einsatzzentrale in einem Industriegebäude in Garmisch gehört dazu auch eine ehemalige Liegenschaft der amerikanischen Streitkräfte, die seit diesen Tagen in den Händen der deutschen Polizei liegt.
Weiter sollen seit wenigen Tagen auch Polizeikräfte mit einer Stärke von 80 Mann in Kasernen der näheren Umgebung stationiert sein. Die Zahl wird sich mit Annäherung an den Gipfel wahrscheinlich stetig steigern.
Der Ausbau des Digitalfunks in der Gipfelregion geht auch schnell voran. Aktuell werden die Funktionsspektren des neuen Funksystems von den teilnehmenden Organisationen getestet. Gleichzeitig läuft die Schulung der Anwender auf Hochtouren, nicht nur für den Gipfel sondern auch für den Einsatzalltag danach.
Noch unklar ist die Auswirkung der terroristischen Anschläge in Frankreich. Da sich dadurch aber die Sicherheitslage in ganz Europa geändert hat, ist von Auswirkungen auf die Planungen zum G7 Gipfel auszugehen. Ob die bereits kommunizierten Ausdehnungen der Sicherheitszonen noch angepasst werden, ist noch nicht abzusehen. Hier erwarten wir Ergebnisse wenn auch die für Januar geplanten Gespräche mit den Gipfelgegnern geführt wurden.
Die Übernachtungssituation für die Gipfelzeit spitzt sich derweil zu. Neben dem großen Mehraufwand infolge der Verschiebung des Gipfels zeigt sich nun auch eine allgemeine Verknappung der Betten. Dies bezieht sich dabei vornehmlich auf die Situation "offizieller" Anfragen. Dazu kommen noch die Bedürfnisse der Presse, welche hier noch nicht berücksichtigt sind - und auch der Gegner des G7 Gipfels, die sich um geeignete Flächen für die Unterbringung während der angemeldeten Proteste bemühen.

(PR - 14.01.2015)

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