Schloss Elmau mit Flaggen

Innenminister Herrmann testet Hubschrauberlandeplatz und informiert über den Sachstand

Vor der versammelten Presse beantwortete der Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, Fragen zum G7 Gipfel in der Elmau. Zuvor landete er mit einem Polizeihubschrauber auf dem temporär angelegten Landeplatz in der Elmau.

Einen Tag vor der Eröffnung des Schloss Elmau Retreats, des neuen fünf Sterne superior Hotels in der Elmau, in dem wahrscheinlich die Präsidenten des G7 Gipfel logieren werden, besuchte Innenminister Herrmann die Elmau. Aus eigener Anschauung wollte er den Landeanflug ausprobieren, den in wenigen Wochen die Staatschefs nehmen werden. Nach einer kurzen Führung durch das neue Hotel, welches bereits am Tag darauf Gäste erwartete, stellte er sich der anwesenden Presse.
Neben den allgemein bestimmenden Themen, der Infrastruktur- und Sicherheitssituation im Werdefelser Land zur Zeit des Gipfels, ging es vor allem auch um die Auswirkungen der gewalttätigen Ausschreitungen in Frankfurt. Für den Gipfel selbst sieht sich der Minster gut gewappnet. Während friedliche Demonstrationen von der Polizei geschützt würden, werde man gegen "Chaoten", so der Minister, scharf vorgehen. Dabei zitierte er auch Mittenwalds Bürgermeister Adolf Hornsteiner, der in der Bürgerversammlung am vergangenen Mittwoch Bayerns Polizei sein "vollstes Vertrauen" ausprach. Im Zusammenhang mit einer terroristischen Bedrohung in Europa wurde auch die Aufstellung einer neuen Antiterroreinheit in Deutschland angesprochen.
Nach dem Termin in Elmau besuchte der Minster auch das designierte Pressezentrum im Olympia Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen. Dort sollen die Hallen teilweise mehrstöckig mit temporären Bauten wie im Messebau ausgestattet werden, um der Presse entsprechenden Raum für ihre Arbeit zu bieten.

(PR - 23.03.2015)

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